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7.Blogbeitrag Ferien in Peru und Chile

  • Autorenbild: Arne Kretzschmar
    Arne Kretzschmar
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Endlich waren wieder Ferien für mich und dieses Mal waren es so gar 3 ganze Wochen. Am 21 März war es dann so weit und ich reiste mit dem Autobus nach Lima. In Lima angekommen konnte ich meine Eltern nach 8 Monaten wieder sehen. in den folgenden 5 Tagen schauten wir uns Lima gemeinsam an und ich konnte ihnen auch die Orte zeigen, die ich schon besucht hatte. Unser nächstes Reiseziel nach Lima war Cusco. wir waren ganze vier Tage in Cusco und hatten jeden Tag ständig volles Programm. Am ersten Tag hatten wir eine Stadtrundfahrt, am zweiten Tag schauten wir uns das valle sacrado an (heiliges Tal). Am dritten Tag schauten wir uns endlich Machu Picchu an und lernten, dass es noch eine sehr viel größere verlorene Stadt gab, als Machu Picchu, die sie gerade ausgraben. Am letzten Tag schauten wir uns Regenbogenberge in Palccoyo an und sahen auch noch einen roten Fluss. Nach Cusco flogen wir wieder zurück nach Lima, um am nächsten Tag nach Santiago de Chile zu fliegen. Santiago de Chile hat mich sehr überrascht, es ist sehr groß und manche Stadtteile sehr modern. Ganz interessant ist auch die politische Situation in Chile, denn es gab erst vor kurzem Wahlen, die die Politik stark veränderten. Ein Präsident mit deutschen Migrationshintergrund wurde zum Präsidenten gewählt, der auch sehr gute Kontakte zur rechten Regierungschefs hat. Über die Zeit in der Pinochet Diktatur wird sehr zwiespältig gesprochen, im Hotel wollte ich zum Beispiel wissen, ob es ein Museum zu Pinochet gibt, aber ein Rezeptionist sagte mir ganz eindeutig, dass es keines gibt, obwohl wir dann in Google Maps ein riesiges dreistöckiges Museum fanden . In diesem Museum, welches sich Museo de la Memoria y de los derechos humanos, konnten wir einen großen Einblick in die Pinochet Zeit bekommen . Desweiteren besuchten wir auch das Grab des verstorbenen Präsidenten Allende, der 1973 während des Putsches gestorben ist (man weiß nicht, ob es Suizid war oder nicht). Auf dem Weg zu seinem Grab kamen wir an einen Markt vorbei, wo es sehr sehr schlimm roch, ich persönlich war schon auf sehr vielen Märkten, aber so etwas habe ich noch nie erlebt, auch ganz schlimm war, dass wir sehr viele Drogenabhängige gesehen haben. Santiago de Chile hat zwei große Gesichter, die sehr verschieden sind. Auf der einen Seite deutsche Schulen und riesige Wolkenkratzer, aber auf der anderen Seite gibt es auch sehr große Armut.


Nach den drei Wochen ging es wieder zurück nach Peru und die Arbeit ging wieder los. Mir hat Arbeit durch die lange Abwesenheit schon ein bisschen gefehlt.


Santiago de Chile
Santiago de Chile

Regenbogenberg
Regenbogenberg
Roter Fluss (optische Täuschung durch Eisen, das Wasser ist in Wahrheit blau)
Roter Fluss (optische Täuschung durch Eisen, das Wasser ist in Wahrheit blau)
Machu Picchu
Machu Picchu

Alpakas im valle sacrado
Alpakas im valle sacrado
Valle sacrado
Valle sacrado

 
 
 

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