8. Blogbeitrag (Selva)
- Arne Kretzschmar
- 27. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Im vergangen Monat ist eigentlich nicht sehr viel passiert, ich spüre jedoch, dass sich mein Aufenthalt in Peru dem Ende zuneigt.
Das einzig interessante in diesem Monat war mein Aufenthalt im peruanischen Dschungel. Dafür musste ich 18h im Bus fahren daraufhin 4h Taxi und zum Schluss noch einmal 5h im Schnellboot. Und das war erst der Anfang! Die Endstation von unserer Reise war Lagunas ein kleines Dorf im Dschungel. Von Lagunas ging es dann weiter für eine Stunde zum Hauptquellfluss des Amazonas wo wir in ein Boot stiegen. Wir waren insgesamt zu fünft zwei Guides und zwei Freunde von mir. Am ersten Tag paddelten wir 6 Stunden lang (also die Guides), der erste Tag war sehr aufregend, wir sahen Piranhas und am Abend konnte ich sogar einen essen. Der zweite Tag war am spannendsten wir sahen Faultiere, eine Anaconda, Kaimane, rosa und graue Flussdelfine und am Abend noch eine Python. Kaimane zu sehen war für mich sehr sehr spannend (Kaiman=Krokodil), wir fuhren dazu in einen Sumpf und hatte dann noch eine 30 minütige Wanderung vor uns. Am Ende kamen wir dann an einem kleinen Teich an der voll mit Kaimanen war. Zum Glück spricht unser Guide Kaiman (im ernst), als unser Guide Anfing Laute von sich zu geben bekamen wir dann wirklich eine Antwort von einem Babykaiman und 5 min Später sahen wir dann seine Mutter. Ein 3 Meter langer Kaiman direkt vor uns am helllichten Tag, sehr beeindruckend! Am Abend machten wir dann eine Bootstour um Kaimane anzuschauen und ich muss sagen, dass es wirklich gespenstisch ist, wenn man mit der Taschenlampe Kaimane anleuchtet ´, dann sieht man einfach nur einen roten Punkt, der dich kalt anschaut. Wir gingen dann auch ganz kurz an Land bei Nacht und mit viel Glück fanden wir ein Majaz (großes Meerschweinchen) und danach gleich eine 2 Meter lange Python. Mit der Python hatten wir richtig Glück, denn unser Guide hat bisher nur 10 Pythons in 20 Jahren gesehen. die nächsten Tage verliefen dann eher ruhig wir sahen ab und zu noch Delfine, die uns freundlich entgegen schwammen und viele Faultiere. Am letzten Tag hatten wir nochmal richtig Glück und sahen eine 3 Meter lange Anakonda und eine Tarantula.
Danach ging es wieder zurück nach Piura.







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